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Juni

Der Himmel wie von Reitern wild
dadrunter Fensteraugen
das Milde fast aus diesem Bild,
allein die Häuser saugen
die Ahnung ein, aus ihrem Rand
das Abendrotgefunkel
ist außer Rand und Band.

Man möcht das Letzte noch erfragen
doch weiß man noch kein Wort
was soll der Mensch auch sagen
vor Augen diesen Ort
der Himmel ganz ein Flammen
die Flammen wolkenan
verloren Frau und Mann
es sei sie sind beisammen
denn nichts kann da heran.

Das Laub fällt von den Zweigen
obzwar doch Sommer scheint
die Dunkel aufwärts steigen
der Tag der Nacht vereint
noch leuchtet gelb der Himmel
noch geht der Blick versonnen
noch sind die Träume nicht geronnen
noch döst des Reiters Schimmel
noch bleibt es wie es ist.


 

 

 

 

 

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